Hallöle!
Ich wollte niemandem den Mund verbieten. Das ist gar nicht meine Absicht.
Aber, z.B. in deinem (Suriel) ersten Post steht folgendes:
Suriel hat geschrieben:Und hier liegt in meinen Augen schon das Problem, denn gerade die "farbigen" Degus, sind viel anfälliger, was Krankheiten und gerade Diabetes betrifft.
Natürlich kann (und soll ja auch) jeder seine Meinung und seine Erfahrungen wiedergeben. Dazu ist das Board da.
Aber das da oben ist eine Behauptung, die, so wie sie dort steht, schlichtweg falsch ist.
Nur weil ich keinen Degubesitzer kenne, der kranke, farbige Degus hat, kann ich nicht schreiben, farbige Degus sind nicht anfälliger.
Demnach würden sich deine und meine Erfahrungen aufheben und dann käme wieder die Aussage zum Tragen, dass es keine eindeutigen, hinreichenden Beweise für eine vermehrte Krankheitsanfälligkeit gibt.
(Ich gehe auch davon aus, dass die Verfasserin der FAQ den Text sicherlich nicht nur aus gutem Glauben heraus geschrieben hat.

).
Hier, in dem Beitrag, werden so viele Dinge in einen Topf geworfen: Sachen, die man mal über das Thema Zucht gehört hat, vage Vermutungen, Horrorgeschichten die Zucht anderer Arten und Rassen werden mit der Notfallsituation in Deutschland in Bezug gesetzt. Das eine hat offensichtlich mit dem anderen nichts zu tun.
Allgemein gesehen bleiben positive Auswirkungen einer verantwortungvollen Zucht, bei solchen Diskussionen völlig auf der Strecke. Das diese eine Chance sein könnte, Krankheiten zu eliminieren und Notfälle zu reduzieren, wird dabei nicht bedacht.
Die Meinung, das Farbzuchten unnötig sind, vertrete ich auch. Ich werde aber bestimmt nicht mit unbestätigten Fakten, Halbwahrheiten oder von irgendwo her aufgeschnappten Infos um mich werfen, um Farbliebhaber zu bekehren. (Damit meine ich NICHT die Erfahrungen, die der ein oder andere gemacht haben möchte! - nur dass das nicht schon wieder falsch verstanden wird.).
Allen hier, denen es um Notfälle geht (und nicht unbedingt darum, dass Farbzuchten evtl. krankheitsanfälliger sein könnten und dass Interessenten darüber informiert sein sollten), sei ans Herz gelegt, sich einmal darüber Gedanken zu machen, wo die eigentlichen Probleme zu suchen sind.